Sonntag, 29. Juni 2008



Düsseldorf Kaiserswerth
Um 700 gründete der Mönch Suitbert ein Benediktiner-Kloster auf einer dem Rhein vorgelagerten Insel, einem Werth, dem späteren Kaiserswerth, das jedoch 88 Jahre später wieder zerstört wurde. Diese Rheininsel wurde dem angelsächsischen Suibertus von dem fränkischen Hausmeier Pippin II. geschenkt. Vorher stand hier ein Hof, der sich schrittweise zu einer befestigten Burg entwickelte. Zudem war dies einer der ältesten Rheinübergänge, mit gutem Überblick über den Rhein. Für eine Festung ist dies eine günstige strategische Lage.
1045 wurde die im Mittelalter weit bekannte Kaiserpfalz in Kaiserswerth von dem salischen Kaiser Heinrich III. gegründet. Beim „Staatsstreich von Kaiserswerth“ im Jahr 1062 entführte der Kölner Erzbischof Anno II. von Köln den noch minderjährigen deutschen König Heinrich IV. aus dieser Kaiserpfalz. Durch diesen Königsraub erlangte er somit die Regentschaft über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

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